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Anlagekommentar April 2025 – US-Politik verfolgt unausgegorene und improvisierte Taktik

Anlagetipp

Ein wesentliches Ziel der US-Wirtschaftspolitik ist der Ausbau der Industrie. Dies ist in der der RealitĂ€t ein mit hohen Kosten verbundenes, rĂŒckwĂ€rtsblickendes Anliegen, das bei der WĂ€hlerschaft von PrĂ€sident Trump aber gut ankommt. Erreicht werden soll dies mittels tieferen GĂŒterimporten und höheren GĂŒterexporten. Die GĂŒterimporte sinken bei höheren Zöllen. Zur BegrĂŒndung von Zöllen werden auch Aussagen wie „die USA benötigen einen hohen Eigenversorgungsgrad im Kriegsfall“ oder „LĂ€nder mit HandelsbilanzĂŒberschĂŒssen wirtschaften auf Kosten der USA“ mitgeliefert. Der Anteil der Zölle am Einnahme-Mix der US-Bundesregierung soll steigen.

Damit US-Exportprodukte wettbewerbsfĂ€higer werden, steht ein schwĂ€cherer Dollar im Raum. Aufgrund der Datenlage war die Erwartung, dass sich die US-Konjunktur weiterhin robust entwickeln wĂŒrde, wĂ€hrend Europas Volkswirtschaften verhalten zulegen. Aus der ersten PrĂ€sidentschaft Trump wurde gefolgert, dass die US-Wirtschaftspolitik so ausgestaltet wird, dass sie der US-Wirtschaft und damit der US-Börse nicht erkennbar schadet. In der Zwischenzeit haben sich die konjunkturellen Chancen in der Summe in Richtung Europa verlagert, trotz einer gewissen Belastung von Europas Wirtschaft aufgrund zusehends höherer US-Importzölle.

Die Äußerungen der US-Regierung legen nahe, dass bei der Umsetzung der wirtschaftspolitischen Ziele Abstriche bei der Konjunktur und höhere Preise fĂŒr Verbraucher toleriert wĂŒrden. Die steigenden US-Importzölle dĂŒrften in den kommenden Monaten tatsĂ€chlich zu höheren Preisen fĂŒhren und allenfalls auch die Konjunktur (Konsum, Unternehmensinvestitionen) belasten.

Entwicklung der AnlagemÀrkte im April 2025

Der April war ein Ă€ußerst turbulenter Monat fĂŒr die globalen FinanzmĂ€rkte. Die Kurverluste zu Beginn des Monats, ausgelöst durch die AnkĂŒndigung der sogenannten „gegenseitigen“ US-Zölle, waren in Ausmaß und Geschwindigkeit historisch. So verzeichnete der S&P 500 den fĂŒnftgrĂ¶ĂŸten RĂŒckgang binnen zwei Tagen seit dem Zweiten Weltkrieg. Dieser Ausverkauf griff auch auf die AnleihemĂ€rkte ĂŒber. Nachdem US-PrĂ€sident Trump eine 90-tĂ€gige Pause der gegenseitigen Zölle angekĂŒndigt hatte und US-Beamte begannen, mit anderen LĂ€ndern zu verhandeln, kehrte wieder mehr Ruhe an den MĂ€rkten ein. Das bedeutete, dass der Stress an den FinanzmĂ€rkten nachließ und sich die zwischenzeitlichen Verluste seit dem „Liberation Day“ wieder nahezu nivelliert haben.

Dies spiegelte sich dann auch bei dem amerikanischen wachstumsorientierten Aktienindizes NASDAQ 100 Index wieder, der einen kleinen Zuwachs von +1,5 Prozent verbuchen konnte. Der substanzorientierte Dow Jones Industrial Average Index kam mit -3,2 Prozent gegenĂŒber dem Vormonatsniveau weiter unter die RĂ€der. Auch der S&P 500 Index reihte sich mit einem RĂŒckgang von -0,8 Prozent bei den wichtigen US-Indizes mit in den Börsenabschwung ein. Er hatte damit gegenĂŒber dem Dow Jones Industrial Average Index wieder ein besseres Ergebnis.

AktienmÀrkte April 2025

Die europĂ€ischen AktienmĂ€rkte konnten sich diesem AbwĂ€rtstrend in der Gesamtheit nicht entziehen, es gab aber auch ein paar Lichtblicke. So konnte der deutsche DAX Index einen Zuwachs von +1,5 Prozent verbuchen und lag damit weit ĂŒber dem Niveau des Dow Jones Industrial Average Index. Er war damit bei den fĂŒhrenden europĂ€ischen Indizes Spitzenreiter. Beim italienischen FTSE MIB ging es dagegen mit -1,2 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat auch wieder abwĂ€rts. Der französische CAC 40 Index musste mit -2,5 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat auch wieder einen RĂŒckgang verbuchen. Auch der britische FTSE 100 Index musste mit einem RĂŒckgang von -1,0 Prozent dem allgemeinen Trend folgen.

Dagegen konnte sich der spanische IBEX 35 Index gegen den Abschwung wehren und mit +1,2 Prozent einen Zuwachs verbuchen. Auch der österreichische ATX Index erreichte mit +0,6 Prozent einen Anstieg gegenĂŒber dem Vormonat.

Die insgesamt negative Entwicklung bei den europĂ€ischen Werten spiegelte sich natĂŒrlich auch beim Eurostoxx 50 Index wieder, was zu einem Abschwung von -1,7 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat fĂŒhrte. Auch der marktbreitere Stoxx Europe 600 Index folgte diesem Verlauf und musste mit -1,2 Prozent einen RĂŒckgang verbuchen.

DAX Entwicklung

In Asien gab es an den wichtigsten MĂ€rkten hingegen wieder eine zwiegespaltene Entwicklung. So folgte der japanische NIKKEI 225 Index nicht den amerikanischen  und europĂ€ischen RĂŒckgĂ€ngen und konnte einen Zuwachs von +1,2 Prozent verzeichnen. Bei den chinesischen Aktienwerten gab es eher eine Ă€hnliche Entwicklung. So konnte sich der Hang Seng Index mit -4,3 Prozent nicht vom allgemeinen AbwĂ€rtstrend lösen und musste einen RĂŒckgang verzeichnen, wobei der Shanghai Composite Index mit -2,1 auch einen RĂŒckgang verbuchen musste.

Beim weltweiten MSCI World Index hinterließ der generelle AbwĂ€rtstrend auch seine Spuren und musste mit -4,3 Prozent gegenĂŒber dem Vormonat weiter einen AbwĂ€rtstrend im neuen Jahr hinnehmen.

Anleihe- und RohstoffmÀrkte April 2025

Der Ausverkauf durch den „Liberation Day“ an den KapitalmĂ€rkten erfasste auch die AnleihemĂ€rkte. In den USA kletterte die Rendite 30-jĂ€hriger US-Staatsanleihen innerhalb eines Tages sogar kurzzeitig ĂŒber die 5 Prozent-Marke. Ansonsten gab es die grĂ¶ĂŸte wöchentliche Ausweitung der Differenz zwischen 10-jĂ€hrigen US-Staatsanleihenrenditen und jenen der Deutschen Bundesanleihen seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Deutlichen Gegenwind auf breiter Front hat in dieser Situation der US-Dollar erfahren, der ansonsten in Krisen- und Stresszeiten als sicherer Hafen galt. So hat der Dollar-Index seine schlechteste Zweimonatsperformance seit Juni 2002 verzeichnet. Der Goldpreis ist noch einmal deutlich angestiegen und verzeichnete bis Ende April den stĂ€rksten Jahresauftakt seit 2006.

An den RohstoffmĂ€rkten kam es durch den „Liberation Day“ ebenfalls zu untypischen Szenarien, was sich beim Ölpreis mit einem starken RĂŒckgang von -19,7 Prozent nieder schlĂ€gt. Bei den anderen Industriemetallen sah die Entwicklung nicht besser aus. Kupfer bewegte sich mit -11,1 Prozent nach unten. Bei Nickel ging es mit einem RĂŒckgang von -8,0 Prozent weiter unter das Vormonatsniveau. Bei Aluminium ging es mit -10,1 Prozent auch wieder krĂ€ftig gegenĂŒber dem Vormonat nach unten. Lediglich der Goldpreis bewegte sich um die Nulllinie und konnte mit +0,2 Prozent Zuwachs gegenĂŒber dem Vormonat weiter positiv ins neue Jahr blicken.

Zwischen KI-Boom und Risiko: Wo gibt es Risiken und wo werden Chancen ĂŒbersehen

Der Markt fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz (KI – engl. AI) befindet sich in einer ausgeprĂ€gten Korrekturphase, was stellenweise zu ĂŒberverkauften Situationen gefĂŒhrt hat. Es gibt nahezu tĂ€glich neue relevante Entwicklungen, doch die SchwĂ€che bei KI-Werten hĂ€lt weiter an. Ein zentraler Belastungsfaktor bleibt die EinschĂ€tzung von DeepSeek, wonach effizientere Modelle kĂŒnftig den Bedarf an KI-Hardware reduzieren könnten. Selbst der Top-Player NVIDIA konnte trotz guter Zahlen den angeschlagenen KI-Markt nicht stabilisieren. Ein weiterer wichtiger Belastungsfaktor ist die zu erwartende VerschĂ€rfung der US-Restriktionen unter der Trump-Administration. Diese verfolgt eine harte Linie im geopolitischen Wettbewerb mit China, wobei KI eine SchlĂŒsselrolle im Ringen um wirtschaftliche, militĂ€rische und politische Vorherrschaft spielt.

Die Trump-Regierung dĂŒrfte die Exportrestriktionen fĂŒr KI-Technologien weiter verschĂ€rfen. Gleichzeitig verstĂ€rken diese Maßnahmen Chinas Bestrebungen, eigene Chips zu entwickeln. Im Bereich Ă€lterer Halbleitertechnologien ist China bereits weitgehend unabhĂ€ngig von Importen und produziert Chips fĂŒr den Massenmarkt. HauptsĂ€chlich geht es dabei um die Unterhaltungs- und Automobilindustrie. SchĂ€tzungen zufolge ist China zu etwa 35 Prozent unabhĂ€ngig von Importen bei der Chipproduktion. In der Spitzenklasse moderner Halbleiter, die fĂŒr KI und High-Performance-Computing essenziell sind, liegt China jedoch noch Jahre hinter den USA zurĂŒck. Das Beispiel DeepSeek zeigt jedoch, dass technologische RĂŒckstĂ€nde schneller als erwartet aufgeholt werden können.

Technologischer Fortschritt und strategische Bedeutung fĂŒr China

China treibt seine technologische Entwicklung mit Nachdruck voran. Eine Analyse des australischen Strategic Policy Instituts aus dem Jahr 2023 zeigt, dass das Land inzwischen in 57 von 64 Technologiebereichen bei der Patentregistrierung fĂŒhrend ist. PrĂ€sident Xi Jinping setzt zudem gezielt auf die StĂ€rkung des Technologiesektors: Bei einem kĂŒrzlichen Treffen mit FĂŒhrungskrĂ€ften von Unternehmen wie Alibaba, Xiaomi, Huawei, Tencent, DeepSeek und BYD wurde die zentrale Rolle der Branche fĂŒr Chinas wirtschaftliche Zukunft hervorgehoben.

Welches Land fĂŒhrt bei KI-Patenten?

So sorgt beispielsweise der Technologiekonzern Xiaomi mit preislich attraktiven Automodellen, die sich an Luxusmarken orientieren, fĂŒr Aufmerksamkeit im Elektrofahrzeugmarkt. Zudem belegt das Unternehmen nach Apple und Samsung Platz drei im globalen Smartphone-Markt und betreibt mit ĂŒber 861 Millionen vernetzten GerĂ€ten das weltweit grĂ¶ĂŸte AIoT-Netzwerk. Dies ist ein System, welches kĂŒnstliche Intelligenz (KI) mit dem Internet of Things (IoT)verbindet, um intelligente und automatisierte GerĂ€teinteraktionen zu ermöglichen. Xiaomi arbeitet nach eigener Aussage derzeit noch mit NVIDIA-Chips, sucht aber bereits nach Alternativen, was eine strategische Notwendigkeit angesichts der geopolitischen Spannungen ist.

Massive Investitionen in den KI-Sektor

Die Investitionen in kĂŒnstliche Intelligenz steigen weiter rasant an. Besonders Unternehmen wie Amazon, Google und Microsoft treiben den Ausbau der AI-Infrastruktur mit hohen Investitionen voran. FĂŒr 2025 werden ihre KI-Ausgaben auf rund 320 Milliarden US-Dollar geschĂ€tzt, was einen Anstieg von ĂŒber 40 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr darstellt. Ein erheblicher Teil dieser Mittel fließt in den Ausbau der KI-Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung leistungsfĂ€higerer KI-Systeme.

Auch auf der politischen Ebene wird KI zunehmend als eine strategische SchlĂŒsseltechnologie betrachtet. Die Trump-Regierung hat gemeinsam mit fĂŒhrenden Softwareunternehmen das 500 Milliarden Dollar schwere „Stargate“-Projekt angekĂŒndigt, die EuropĂ€ische Union setzt mit dem 200 Milliarden Dollar schweren „AI-Act“ eigene Impulse. In Frankreich werden ĂŒber private Investoren rund 100 Milliarden Dollar in KI-Projekte fließen und Meta plant den Aufbau eines 200 Milliarden Dollarschweren KI-Campus. Trotz aller Bedenken hinsichtlich einer möglichen AbkĂŒhlung bleibt die Investitionsdynamik im KI-Sektor unvermindert hoch.

Effizienzsteigerung als Wachstumstreiber: DeepSeek und das Jevons-Paradox

Das Jevons-Paradoxon, benannt nach dem britischen Ökonomen William Stanley Jevons, beschreibt das scheinbare Paradoxon, dass technologische Fortschritte in der Ressourceneffizienz nicht zwangslĂ€ufig zu einem geringeren Verbrauch fĂŒhren, sondern im Gegenteil die Nachfrage erhöhen können.

Ein klassisches Beispiel hierfĂŒr ist die Servervirtualisierung, die Anfang der 2000er Jahre eine effizientere Nutzung von RechenkapazitĂ€ten ermöglichte und paradoxerweise die Nachfrage nach leistungsstĂ€rkeren Servern inklusive Chips weiter steigen ließ. Das Aufkommen des Cloud Computing hatte Ă€hnliche Auswirkungen: Durch die Möglichkeit, Serverinstanzen je nach Bedarf an- und abzuschalten, wurde die Ressourcennutzung optimiert, was die Nachfrage nach Hardware weiter ankurbelte.

Ein Ă€hnlicher Effekt könnte nun im Bereich der kĂŒnstlichen Intelligenz eintreten. Das von DeepSeek entwickelte KI-Modell verspricht eine effizientere Nutzung der Rechenleistung. Statt den Hardwarebedarf zu senken, könnte diese Effizienzsteigerung langfristig sogar die Nachfrage nach spezialisierter KI-Hardware erhöhen – ganz im Sinne des Jevons-Paradoxons.

Technologische Fortschritte: KI-Hardware und Software auf dem Vormarsch

Die Entwicklung hin zur allgemeinen kĂŒnstlichen Intelligenz (AGI) basiert sowohl auf Fortschritten bei der Hardware als auch auf innovativen SoftwareansĂ€tzen. Im Hardwarebereich hat die Hopper-Architektur von NVIDIA die Leistung beim KI-Training um den Faktor 10 gesteigert. Die neuere Blackwell-Architektur geht noch einen Schritt weiter: Sie ermöglicht eine 15- bis 30-fache Verbesserung bei der AI-Inferenz, also der Verarbeitung von Anfragen, und reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch um den Faktor 25.

Auch im Bereich der Softwaresind bedeutende Fortschritte zu verzeichnen. Tests in Disziplinen wie Naturwissenschaften, Mathematik, Programmierung und Sprachen haben gezeigt, dass KI-Modelle bereits auf Doktorandenniveau agieren können. In diesen klar definierten, regelbasierten Aufgabenfeldern erreicht KĂŒnstliche Intelligenz somit annĂ€hernd menschliches Leistungsvermögen.

Dennoch bleiben wesentliche EinschrĂ€nkungen bestehen: In Bereichen wie situative Anpassung, selbststĂ€ndiges Lernen, Transferleistungen und Empathie bleibt KI noch weit hinter menschlicher Intelligenz zurĂŒck.

Agentic AI und Physical AI: Fortschritte in Automatisierung und Robotik

Agentenbasierte kĂŒnstliche Intelligenz (Agentic AI) gewinnt zunehmend an Bedeutung. AI-Agenten ĂŒbernehmen immer komplexere Aufgaben – von der automatisierten Beantwortung typischer Kundenanfragen ĂŒber die Bestellabwicklung bis hin zur Optimierung von GeschĂ€ftsprozessen. FĂŒhrende AI-Entwickler wie OpenAI, Google Gemini, Perplexity und DeepSeek haben inzwischen spezialisierte Deep-Search-Agentenentwickelt, die anspruchsvolle Problemstellungen mit hoher PrĂ€zision lösen können. Die QualitĂ€t generativer KI-Systeme hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert und wird mittlerweile als durchweg leistungsfĂ€hig bis exzellent eingestuft.

Ein weiteres wachsendes Innovationsfeld ist die Physical AI, auch Embodied AI genannt. Dabei wird kĂŒnstliche Intelligenz in physische Objekte integriert, so dass diese mit den GesetzmĂ€ĂŸigkeiten der realen Welt interagieren können – zum Beispiel in selbstfahrende Autos oder Robotersystemen. Diese Technologie, deren Entwicklung vor mehr als zwei Jahrzehnten begann, hat in jĂŒngster Zeit große Fortschritte gemacht. Robotaxis sind inzwischen in mehreren StĂ€dten in den USA, China und der Golfregion im Einsatz, bald auch in Singapur. Die technologische Reife dieser Systeme nimmt rasch zu, und die fĂŒhrenden Anbieter zeigen kontinuierliche Verbesserungen bei Sicherheit und FunktionalitĂ€t.

Auch im Bereich der Robotik ist der technologische Fortschritt beachtlich. FĂŒhrende Hersteller gehen davon aus, dass humanoide Haushaltsroboter bereits in den nĂ€chsten zwei Jahren marktreif sein könnten. Schon heute werden humanoide Roboter in der Automobilproduktion sowie in Logistikzentren eingesetzt und optimieren dort Effizienz und ArbeitsablĂ€ufe. Die Kombination von Physical AI und fortgeschrittener Robotik könnte in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der Automatisierung spielen.

Korrekturphase mit langfristigem Potenzial

Der KI-Markt befindet sich derzeit in einer Korrekturphase, die durch Unsicherheiten ĂŒber die RentabilitĂ€t hoher Infrastrukturinvestitionen, geopolitische Spannungen und verschĂ€rfte ExportbeschrĂ€nkungen der USA ausgelöst wurde. Gleichzeitig schreitet die technologische Entwicklung unvermindert voran. Fortschritte bei KI-Hardware und -Software, gerade in den Bereichen Agentic AI und Physical AI, treiben Innovationen voran und eröffnen neue Marktpotenziale.

Trotz temporĂ€rer RĂŒckschlĂ€ge bleibt die langfristige Perspektive des Sektors positiv. Nach wie vor werden erhebliche Investitionen in die Entwicklung effizienterer KI-Modelle und leistungsfĂ€higer Hardware getĂ€tigt. Zudem haben sich KI-gestĂŒtzte Anwendungen in vielen Branchen bereits etabliert und weisen ein anhaltendes Wachstum auf.

Die  aktuelle Korrektur hat auch dazu gefĂŒhrt, dass einige MarktfĂŒhrer in den Bereichen KI-Chips, Chipfertigung, Speichertechnologien, NetzwerkausrĂŒstung, Rechenzentrumsbau, KI-Plattformen und Softwarelösungen attraktiv bewertet erscheinen.

AnlagemÀrkte Entwicklung

wichtiger Hinweis zum Anlagekommentar 04/2025:

Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. FĂŒr die Richtigkeit kann jedoch keine GewĂ€hr ĂŒbernommen werden. Allein verbindliche Grundlage fĂŒr den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jĂ€hrlichen Rechenschaftsberichte.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches BeratungsgesprĂ€ch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen VerhĂ€ltnisse und BedĂŒrfnisse des Anlegers.

Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der MarkteinschĂ€tzung zum Zeitpunkt der Erstellung. FĂŒr die Richtigkeit, VollstĂ€ndigkeit und AktualitĂ€t der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung ĂŒbernommen. Die frĂŒhere Wertentwicklung ist kein verlĂ€sslicher Indikator fĂŒr die kĂŒnftige Wertentwicklung.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH ĂŒber das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
  • Bereich “Zwischen KI-Boom und Risiko: Wo gibt es Risiken und wo werden Chancen ĂŒbersehen“ von DJE Kapital AG

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