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ETF Sparplan – Mit System zur finanziellen Freiheit!

Vermögensaufbau

Viele Menschen sind sich nicht sicher, ob ihre Rente fürs Alter ausreicht, um ein gutes Leben zu führen. Die gesetzlichen Renten gelten schon längst nicht mehr als sicher und so muss sich jeder selbst umschauen, wie er sich auf das Alter vorbereiten kann, um finanziell abgesichert zu sein. Dabei gibt es sehr viele Möglichkeiten sich fürs Alter finanziell abzusichern und eine davon besteht in den sogenannten ETFs.

 Immer mehr Vermögen steckt in ETFs

ETF steht für Exchange Traded Fund und beschreibt einen Fonds, der einen bestimmten Index von Wertpapieren abbildet wie zum Beispiel den DAX oder den Nasdaq. ETFs werden zudem immer beliebter und scheinen die Zukunft der Altersvorsorge zu sein. Mit diesem Rechner können Sie für sich persönlich herausfinden, ob ein ETF Sparplan für Sie Sinn macht oder nicht. ETFs haben gegenüber einzelnen Aktien den klaren Vorteil, dass Sie nicht so ein großes Expertenwissen benötigen, um mit Aktien Geld zu verdienen.

Die ETFs bilden bereits lukrative Aktien und Wertpapier ab und funktionieren dabei ohne große Beratung und vor allem ohne viele Kosten zu verursachen. Außerdem ermöglichen ETFs den sogenannten Zinseszinseffekt, der über einen längeren Zeitraum attraktive Renditen verspricht. In diesem Artikel erfahren sie, wie Sie mit einem ETF Sparplan zu finanzieller Freiheit gelangen.

Für das Alter bestens gerüstet

Finanzielle Freiheit ist nicht nur im Moment interessant, sondern kann vor allem im Alter oder in der Rente für ein unbeschwertes Leben sorgen. Deswegen sollen ETF-Sparpläne dabei helfen, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Viele Menschen in Deutschland leiden unter Armut im Alter und müssen deswegen Pfand sammeln und sind auf Hilfe des Staates angewiesen.

Der bereits angedeutete Effekt des Zinseszinses ist bei ETF-Sparplänen das ausschlaggebende Argument. Der Effekt kann mit der Quadratwurzel verglichen werden, denn diese mathematische Funktion beschreibt ihn wohl am besten. Wer es nicht mit Mathematik hat, für den sei es so erklärt: Zuerst erhält man Zinsen auf Geld, das investiert wurde. Daraufhin werden die Zinsen wieder verzinst und der Anleger erhält noch mehr Geld als beim ersten Zins.

Bei ETFs ist es so, dass der erste Zins wieder in den ETF gesteckt wird, das heißt, dass der ETF automatisch bei einem Gewinn sein Volumen erhöht. Dann erhalten die Anleger bei der nächsten Ausschüttung demnach mehr Zinsen als beim ersten Mal, weil der erste Zins investiert wurde.

Auf diese Weise entsteht ein Effekt, der über einen langen Zeitraum für immer höhere Zinsen sorgt und so nach einer bestimmten Zeit dabei hilft ein Vermögen aufzubauen. Oft ist in diesem Fall auch von einem exponentiellen Wachstum mit Hilfe des Zinseszinses die Rede.

Der normale Zins im Vergleich

Dadurch dürfte auch der Begriff des herkömmlichen Zinses geklärt sein. Dieser ist lediglich die Rendite, die auf eine Investition anfällt und dann an die Anleger ausbezahlt wird. Hier ist es wichtig zu betonen, dass der Effekt des Zinseszinses für Geldanlagen taugt, die über einen längeren Zeitraum angelegt werden sollen. Für kurzfristige Gewinne dagegen taugt dieser eher nichts so gut. Der normale Zins fällt üblicherweise auch auf normale Sparkonten an. Da aber die EZB den Leitzins auf Null setzte, gibt es momentan keine Zinsen und Geld auf dem Konto verliert deswegen an Wert. Wer also Geld hat und dies auf dem Konto liegen lässt, verschenkt täglich Geld.

Sinnvoller sind in diesem Fall die ETF-Sparpläne, die eine sichere Zukunft versprechen. Die Möglichkeit sich sofort die Zinsen auszahlen zu lassen gibt es bei verschiedene ETFs ebenfalls und kann auch gewählt werden. Dann muss aber darauf geachtet werden, dass die restlichen vertraglichen Bedingungen stimmen. Die ETFs, die die Zinsen reinvestieren haben den großen Vorteil, dass nicht jedes Mal bei diesem Vorgang eine Gebühr anfällt wie zum Beispiel, wenn Sie selbst die Zinsen in andere ETFs reinvestieren würden.

Welchen ETF soll ich wählen?

Wenn Sie sich für einen ETF entschieden haben, dann muss nur noch festgelegt werden, welcher ETF es sein soll. Die Auswahl an ETF ist riesig, doch die meisten Menschen setzen auf Sicherheit in Form des MSCI World. Dies ist ein ETF, der fast alle wichtigen Aktien der Welt in einem Index abbildet. Das Volumen des ETFs ist enorm, da bereits viele Menschen in diesen ETF investiert haben. ETFs gibt es in allen wirtschaftlichen Bereichen, in allen Regionen der Welt und über alle Ländergrenzen hinweg.

Sie können sich auch einen ETF vornehmen, der beispielsweise nur Wertpapiere oder Aktien aus Schwellenländern beinhaltet. Dann wetten Sie quasi auf die wirtschaftliche Entwicklung dieser Länder, da meistens nur die besten Aktien in einen ETF eingebunden werden. Wenn Sie dagegen auf ein spezielles Land setzen möchten, dann finden Sie auch dazu ETFs, die zum Beispiel den deutschen DAX oder den amerikanischen Nasdaq abbilden.

Wann soll ich mit meinem ETF-Sparplan beginnen?

Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach und heißt so früh wie möglich. Je früher Sie in einen ETF einsteigen, desto schneller wächst Ihr Vermögen, denn die Zinsen werden regelmäßig berechnet. Um von so vielen Zinseszinseffekten wie möglich zu profitieren, empfiehlt es sich daher so früh wie möglich einzusteigen. Bei ETFs, die dieses Prinzip nutzen ist es so, dass sich die Investitionen erst ab einem gewissen Zeitraum lohnen.

Es sind daher immer Investitionen auf eine lange Zeit, was sie aber ideal für die Altersvorsorge macht. Wenn Sie keine Rente mehr vom Staat bekommen, dann ist ein ETF die perfekte Möglichkeit, um für das Alter vorzusorgen. Es gibt ETF-Sparpläne, die für besonders junge Menschen gemacht sind und schon bei ungefähr 20 Euro im Monat beginnen.

Damit lässt sich ganz einfach von Anfang der Karriere an eine sichere Rente generieren. Die Investments in ETFs werden immer beliebter und werden womöglich die Renten der Zukunft auf der ganzen Welt sichern, also warten Sie lieber nicht zu lange.

Ein weiterer Vorteil der ETF-Sparpläne ist es, dass Sie sich keine Gedanken darum machen müssen und vor allem, dass Sie selbst nicht aktiv werden müssen. Eine monatliche Einzahlung in einen ETF reicht aus, um den Rest kümmert sich der meist automatisierte Broker.

Der Nachteil an einem ETF ist, dass Sie geduldig sein müssen. Wenn Sie zuvor Aktien gehandelt haben und sich täglich oder mehrmals am Tag über die Kurse informiert haben dann müssen Sie bei ETFs Ihr Verhalten ein wenig umstellen. Am besten schauen Sie für einige Monate überhaupt nicht nach Ihren Investitionen, sondern warten einfach ab.

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