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Die Inflation könnte uns noch eine Weile begleiten

Geldentwertung

Die Inflation frisst aktuell das Kapital von Arbeitnehmern und Sparern auf. Ein Ende ist aktuell nicht in Sicht. In Europa könnte es sein, dass die Inflation erst im kommenden Winter richtig zuschlägt. Die hohen Preise werden wohl bleiben und eine Preisspirale kann nicht ausgeschlossen werden. Wie kann dies verhindert werden?

Angebotsgetriebene Inflation

Das Problem des aktuellen Trends hat nicht erst mit dem Krieg in der Ukraine begonnen. Schon vorher kam es zu Unterbrechungen in den Lieferketten. Neben Rohstoffen sind fehlende Vorprodukte eines der Probleme, mit denen sich die Industrie herum schlägt. Die Gründe sind vielfältig. Sie reichen von der Blockierung des Suezkanals durch die Ever Given über blockierte Häfen in China bis zu den Sanktionen des Westens gegen Russland.

Die Nachfrage ist in dieser Zeit nicht gestiegen, es ist die Angebotsseite, die eingebrochen ist. Die macht die Bekämpfung der Teuerung für die Notenbanken nicht einfach. Zinserhöhungen können Linderung bringen, haben aber auf die Entwicklung auf dem Energiemarkt nur bedingt Einfluss. Ähnlich ist es bei der Entwicklung der Lebensmittelreise. Wenn die Ausfälle an Getreideexporten aus der Ukraine, aber auch aus Indien, nicht kompensiert werden können, werden Lebensmittel teuer bleiben. Der Mensch benötigt nun mal Essen und wird eher auf etwas anderes verzichten.

Eurozone: Inflationsrate von Juli 2021 bis Juli 2022

Eine Chance für Sparer

In den USA hat die Notenbank damit begonnen, die Zinsen kräftig anzuheben. Analysten vermuten nicht, dass sie stark genug steigen, um die Teuerung ausgleichen. Zu stark ist die Gefahr, die Konjunktur abzuwürgen und eine Rezession auszulösen. Diese Unsicherheit macht Aktienhändler nervös. Eine sichere Prognose für die Entwicklung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr ist nicht einfach.

So zeigen sich die Märkte volatil, fast wie in einem Casino. Dort könnten die Gewinne aktuell mit ein wenig Glück deutlich höher ausfallen als am Markt, das Verlustrisiko jedoch ebenfalls höher. Deshalb ist es wichtig, das Spiel im Online-Casino als Unterhaltung zu sehen. Gewinnmaximierung gibt es nicht nur in der Wirtschaft. Ein Casino Bonus erhöht die Gewinnchancen, ohne das Spielbudget zu erhöhen. Es stehen einige attraktive Geschenke zur Verfügung. Am weitesten verbreitet sind.

  • Willkommensbonus
  • Einzahlungsbonus
  • Freispiele

Die Boni sorgen dafür, dass Spieler weniger Eigenkapital einsetzen müssen. Jedoch sind die Gewinne auf Boni häufig begrenzt. Dies gilt besonders, wenn es sich um Boni ohne Einzahlung handelt.

Sparkonto oder doch Aktien?

Die Rendite auf Sparkonten ist vom Leitzins der Notenbanken abhängig. Nimmt man die Zinsprognose der EZB zur Grundlage, wird der Leitzins in der Eurozone zum Jahresende kaum über einem Prozent liegen. Dabei fällt auf, dass die Kreditzinsen schneller steigen als die Sparzinsen. Eine Inflationsprognose ist ungefähr so schwierig, wie einen Casino-Gewinn vorherzusagen. Die Zentralbanken mussten sich in den letzten Monaten mehrfach revidieren.

Die größte Gefahr sind Zweitrundeneffekte. Ökonomen warnen vor allzu ambitionierten Lohnerhöhungen. Jedoch sind diese für den Verlust an Kaufkraft nötig, weshalb die Gewerkschaften einen entsprechenden Ausgleich fordern.. Die Gefahr, dass sich die Inflation verfestigt, ist nicht von der Hand zu weisen. Bisher haben sich die Tarifpartner jedoch auf modere Tarife geeinigt, sodass diese Sorge zunächst in den Hintergrund rückt.

Am Ende könnte es sein, dass die beste Rendite weiterhin mit Aktien erwirtschaftet werden kann. Die Unternehmensberichte zeigten bis auf wenige Ausnahmen, dass die Wirtschaft robuster ist, als es die Stimmung am Markt manchmal widerspiegelt.

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